Beim BAK Shalom weiß man: Israel lieb!

Beim BAK Shalom der Linksjugend weiß man, was für ein friedliebender Staat dieses Israel ist:

Obwohl es keine militärische Lösung des Konflikts geben kann, wird es leider auch nicht ohne die erforderliche Gegenwehr gehen. Dies ist nicht die Schuld Israels, sondern der islamistischen Terrororganisationen und -staaten, die sich mit einer Existenz des jüdischen Staates nicht abfinden wollen. Vielmehr gilt: Wenn diese die Waffen niederlegen würden, gäbe es Frieden. Wenn Israel die Waffen niederlegte, gäbe es kein Israel mehr. Dies ist ein Unterschied ums Ganze, der viel zu selten verstanden wird.

Offensichtlich missverstehen auch Staaten wie Ägypten oder Jordanien die friedfertigen Absichten von Israel. Die stationieren nämlich – begriffsstutzig wie sie sind – glattweg Truppen an die Grenzen zu ihrem wohlmeinenden Nachbarn, weil sie sich einbilden, dass der jenseitige Gewaltmonopolist ihre Interessen berühren könnte. Dumm, was?

Es ist schon so: Ohne eine Verklärung der Zwecke, die so ein Staat hat, und der Mittel, deren er sich bedient, ist eine Soli mit seinem jeweiligen Lieblingsstaat einfach nicht zu haben.

Hier eine Erklärung: http://doku.argudiss.de/?Kategorie=all#178 (mp3)


3 Antworten auf “Beim BAK Shalom weiß man: Israel lieb!”


  1. 1 schütten 21. Januar 2009 um 16:46 Uhr

    bzgl. verklärung der mittel (am 10.01.09 in chemnitz)

  2. 2 schütten 21. Januar 2009 um 16:50 Uhr
  3. 3 devnull 22. Januar 2009 um 21:10 Uhr

    Ein Hammer ist auch das hier:

    http://www.hagalil.com/archiv/wp-content/gallery/il-pol/hamas-il.gif

    Das ist nämlich die illustrierte Rechtfertigung der zivilen Opfer auf palästinensischer Seite mit dem Argument: Die Hamas versteckt sich in der Bevölkerung! Die härte dieses Gedankens muss man sich mal durch den Kopf gehen lassen. Dass die IDF die Leute dort umballert, also ganz bewusst Zivilisten ins Visier nimmt, kommt dabei nur noch als Automatismus vor, der unterschrieben und abgehakt ist.

    Dabei wäre das doch mal eine Gelegenheit, sich bewusst zu machen, was für eine schädliche Sache so ein Staat ist. Zur Aufrechterhaltung seines Gewaltmonopols ist dem nämlich scheiss egal, wenn dabei ein paar Menschen übers Messer springen.

    Aber wie gesagt: Wenn man erstmal den Zweck und die Mittel abgenickt hat, sind die Opfer nur noch bedauerliche Kollateralschäden – und die Verantwortung dafür schiebt man seinen Feind unter, mit der Begründung, dass der sich nicht freiwillig ergeben hat.

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